Donnerstag, 20. April 2017

Weltweit einheitliches Handicap-System geplant DGV begrüßt Pläne von R&A und USGA



Wiesbaden, 20. April 2017. Die weltweit anerkannten obersten Regelhüter des Golfsports, R&A und USGA, planen die Einführung eines weltweit einheitlichen Handicap-Systems. Seit zwei Jahren befinden sich die weltweit sechs bestehenden Handicap-Institutionen sowie entscheidende Golf-Organisationen in der Evaluation der aktuellen Systeme und planen das weitere Vorgehen. Ein genauer Zeitplan zur Einführung in den nächsten Jahren soll Ende 2017 vorgestellt werden.

Nach der Bekanntgabe zur Vereinfachung der Golfregeln wollen R&A und USGA damit auch das Handicap-System transparenter gestalten. „Uns ist schon eine ganze Weile bewusst, dass vielen Golfern die bestehende Handicap-Landschaft zu kompliziert ist und es frustrierend sein kann, wenn das Handicap nicht auf der ganzen Welt gleich angewendet wird. Wir versuchen, ein System auszuarbeiten, das einfach zu verstehen ist und auf der ganzen Welt einheitlich Anwendung findet“, benennt Martin Slumbers, Geschäftsführer des R&A, die Ziele des neuen Systems.

Für die Umsetzung des sogenannten World-Handicap-Systems wurde ein Ausschuss aus den sechs bestehenden Systemen von Golf Australia, dem Council of National Golf Unions (CONGU) in Großbritannien und Irland, der European Golf Association (EGA), der South African Golf Association (SAGA), der Argentine Golf Association (AAG) und der United States Golf Association (USGA) sowie der Japan Golf Association und Golf Canada einberufen. Auch der Deutsche Golf Verband (DGV) wird vom Ausschuss fortlaufend unterrichtet und bringt seinen Standpunkt als zweitgrößter Mitgliedsverband der EGA ein. Dabei ist es dem DGV wichtig, auf die insbesondere in Deutschland positiven Entwicklungen des bereits umgesetzten EGA-Vorgabensystems hinzuweisen und die gewonnen Erkenntnisse zu berücksichtigen.

„Wir begrüßen grundsätzlich die Einführung eines weltweit einheitlichen Systems und sind der Überzeugung, dass dadurch aktiven Spielern der Umgang mit dem Handicap vereinfacht und Neu-Golfern der Zugang zu unserem Sport erleichtert werden kann. Das trägt dann auch zu unserem nationalen Ziel, ‘mehr golfspielende Golfer’, bei. Wichtig wird allerdings sein, was am Ende konkret auf dem Papier steht“, sagt Alexander Klose, Vorstand Recht und Services des DGV.

Mehr als 15 Millionen Golfer aus über 80 Ländern führen aktuell ein Handicap. Das Handicap, oder auch Vorgabe genannt, gibt an, wie viele Golfschläge des Gesamtergebnisses sich ein Spieler jeweils abziehen darf. Das individuelle Handicap errechnet sich auf Basis der Spielergebnisse jedes Spielers. Benötigt ein Spieler dauerhaft mehr Schläge, um einen Platz zu spielen als ein anderer, so wird er ein höheres Handicap haben und sich somit mehr Schläge abziehen dürfen.


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Freitag, 14. April 2017

Saisonauftakt im Matchplay-Format: Deutsche Lochspielmeisterschaften im Frankfurter GC


Tim Mayer 
DEUTSCHER  GOLF  VERBAND  e.V.


Wiesbaden, 13. April 2017. Es ist alljährlich die erste Standortbestimmung auf deutschem Boden. Je 32 der besten deutschen Golferinnen und Golfer treffen vom 20. bis 23. April im Frankfurter Golf Club (FGC) bei den Deutschen Lochspielmeisterschaften (DLM) aufeinander. Bereits zum achten Mal in Folge findet der Auftakt der Turniersaison im Frankfurter Stadtwald statt.

„Es ist jedes Jahr ein besonderes Gefühl nach Frankfurt zu kommen. Das Warten auf den Saisonauftakt hat ein Ende, gespielt wird auf einem der traditionsreichsten und besten Plätze Deutschlands und das Matchplay-Format hat seinen ganz eigenen Reiz“, beschreibt Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes (DGV), die Vorfreude auf die erste Meisterschaft des Jahres.

Ähnlich groß ist die Erwartung beim gastgebenden Club. Präsident Matthias von der Recke freut sich die besten Damen und Herren in Frankfurt zu begrüßen: „Es ist für unseren Club jedes Jahr eine große Freude die Deutschen Lochspielmeisterschaften auszutragen. Wir sind überzeugt, den Teilnehmern auch in diesem Jahr einen top vorbereiteten Platz zu präsentieren und erwarten eine spannende Meisterschaft.“ Der 1913 gegründete Frankfurter GC ist einer der ältesten Golf Clubs Deutschlands. Der 18-Loch-Parkland-Kurs im Frankfurter Stadtwald war bereits Spielort von zwölf German Open.

Bei den Herren dürfen die gastgebenden Hessen sogar auf einen Heimerfolg hoffen. Mit Tom Reichmann (Handicap +2,2) und Tim Mayer (+2,5) sind zwei Spieler des FGC am Abschlag. Der erst 16-jährige Mayer ist Spieler des Golf Team Germany (GTG) und konnte im letzten Jahr die internationale italienische Meisterschaft der Jungen gewinnen.

Neben Mayer treten mit Nick Bachem (Marienburger GC/+3,5), Lukas Demant (Hamburger L&GC Hittfeld/+0,8), Raphael Geißler (GC St. Leon-Rot/+3,5), Marc Hammer (GC Mannheim Viernheim/+3,6), Florian Horder (GC München Eichenried/+2,1) und Timo Vahlenkamp (Berliner GC Stolper Heide/+1,3) sechs weitere GTG-Spieler bei der DLM an.

In der Damenkonkurrenz gehören Titelverteidigerin Ann-Kathrin Wandrey (GC Rheinhessen Wißberg/+1,7) sowie die amtierende Deutsche Meisterin Polly Mack (Berliner GC Stolper Heide/+1,6) zu den Favoritinnen. Die Nationalspielerin ist eine von sechs startenden Spielerinnen des Golf Team Germany. Außerdem dabei sind Anni Eisenhut (Münchener GC/+1,8), Hannah Karg (Hamburger GC/+1,3), Nina Lang (GC am Reichswald/+0,4), Celina Sattelkau (GC St. Leon-Rot/+1,5) und Sarina Schmidt (GC München Valley/+2,4).

Die Gruppenauslosung findet am Mittwoch, dem 19. April um 17.00 Uhr statt. An den ersten beiden Tagen treffen die Spielerinnen und Spieler in acht vierköpfigen Vorrundengruppen aufeinander. Die Gruppensieger spielen im Viertelfinale um die Plätze eins bis acht. Am Sonntag werden ab 8.30 Uhr die Finalpartien ausgespielt. Zuschauer sind an allen Wettkampftagen herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Alle weiteren Informationen zur DLM finden Sie unter: www.golf.de/lochspielmeisterschaft


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Turniere Überblick: Oster-Highlights von Linz bis Miami


Dieter Köfler
 (c) Schnitzlhuber


Max Kühner startet auf der zweiten Etappe der Global Champions Tour in Miami Beach. Viele weitere österreichische Springreiter nehmen die letzte Woche der Turnierserien in Arezzo und San Giovanni (ITA) in Angriff. Zuhause in Linz beginnt die Jubiläumsauflage der Casino Grand Prix-Serie und in der Lake Arena in Wiener Neustadt findet das top-besetzte Oster-CDI statt. Dazu gibt es Turnierstarts unserer Voltigierer, Westernreiter, in der Vielseitigkeit und im Distanzreiten. Das prallvolle Terminupdate zum langen Oster-Wochenende.

SPRINGEN:
30 Jahre Casino Grand Prix.
Am Donnerstag beginnt in Linz die Jubiläumsauflage der höchstdotierten nationalen Springreitserie (45.000 Euro Preisgeld). Auch 2017 wird großer Sport geboten: Der Titelverteidiger heißt Dieter Köfler (im Bild (c) Schnitzlhuber), der sich im Vorjahr in einem verregneten Finalkrimi in der Gesamtwertung vor Christian Schranz und Markus Saurugg durchsetzte. Auch 4 weitere Cupserien, die Amateuren die Gelegenheit geben sollen ihr Können unter Beweis zu stellen werden in Oberösterreich ausgetragen: Neben dem Casino Grand Prix powered by Westfalia findet auch der OEPS-Amateur Springcup, der R34 Youngster Cup, der EQUO.net Pony Grand Prix und der OEPS-Nachwuchs Cup statt. Bei der Generalprobe letzten Sonntag sorgte die 14-jährige Marie Christine Sebesta als Siegerin für eine riesen Überraschung (mehr dazu hier).
CSN-A* CSNP-A Linz-Ebelsberg / OÖ
(bis 16.4.)
Homepage: linzerpferdefestival.com
Start- und Ergebnislisten hier

DRESSUR:
Dressur-Stars in der Lake Arena.
10 verschiedene Touren und 25 internationale Prüfungen werden bis 17. April beim CDI3* in der Lake Arena ausgetragen. Die Liste der eingetragenen Nennungen für das erstmalig in Wiener Neustadt ausgetragene Oster-CDI ist lang: Neben dem nahezu kompletten heimischen Nachwuchskader in den Klassen Pony, Jugend, Junioren, Junge Reiter und U25 werden auch die aktuelle Nummer 2 und 3 der Grand Prix-Rangliste, Astrid Neumayer und Timna Zach, Nicola Ahorner, Jacqueline Toniutti, die sich jüngst als Grand Prix Special-Siegerin auszeichnete und beim CDI in Verona erfolgreich war, Pia Gabriel, Fritz Gaulhofer, Angela Hergeth und Angelika Kögl in der Großen Tour starten.
CDI3* CDI1* CDIJ CDIY CDICH-A CDIU25 CDIP CDIYH Wiener Neustadt - Lake Arena / NÖ
(bis 17.4.)
Homepage: cdi-lakearena.at
Start- und Ergebnislisten hier

Turniere im Ausland mit österreichischer Beteiligung:
SPRINGEN:
Global Champions League, Miami.
Die Global Champions League wurde am letzten Wochenende in Mexico City eröffnet. Max Kühner reitet in dieser Saison gemeinsam mit Anna Kellnerova, Ales Opatrny, Gerco Schröder und Cindy van der Straten-Marie für das Team der Berlin Lions. Auf der ersten von 15 Etappen gingen Max Kühner im Sattel von Chardonnay und Anna Kellnerova mit Giljandro van den Bosrand als erstes Duo für die Berlin Lions in den Parcours und liegen vor der nächsten Station in Miami Beach (USA) auf Rang 15.
CSI5* GCT/GCL, CSI1* Miami Beach/ USA (bis 15.4.) mit Max Kühner
Homepage: globalchampionstour.com
Livestream hier
Start- und Ergebnislisten hier

CSI3*, CSI2*, CSI1*, YH, P Arezzo / ITA (Turnierserie bis 16.4.) mit folgenden Startern aus Österreich in der 5. und letzten Woche: Stefanie Bistan, Willi Fischer, Dominik Juffinger, Bernhard Maier, Anna Markel, Alessandra Reich, Christian und Katharina Rhomberg, Jenny Fehleisen, Klara und Ludovica Goess-Saurau, Christian Grafl, Nicole Jäger, Carola Lehner, Elisabeth und Josef Pichler, Alexandra Roßmann.
Homepage: arezzoequestriancentre.com
Start- und Ergebnislisten hier

CSI3*, CSI2*, CSI1* Oliva Valencia / ESP (Turnierserie bis 23.4.) mit Julia Kayser
Homepage mit Livestream: metovila.com
Start- und Ergebnislisten hier

CSI4*, CSI3*, CSI2*, CSI1* San Giovanni / ITA (Turnierserie bis 16.4.) mit Bianca Babanitz, Lena Binder, Elissa Bottoli, Valentina Pfadenhauer, Gudrun Pirker, Isabell Starke, Brigitta Straberger, Petra Tagger-Hutschinski, Anton Martin Bauer, Victoire Martin, Theresa Pachler, Lisa Maria Räuber, Verlerie Wick, Lara Schnabl, Carmen Vonach, Jessica Vonach, Marianne Schindele, Michael Beck-Dornach, Raphaela Gross.
Homepage mit Livestream: horserivieraresort.com
Start- und Ergebnislisten hier

CSI2*, J Lier / BEL (bis 16.4.) mit Laetitia Jambour
Homepage: azelhof.be
Start- und Ergebnislisten hier

VOLTIGIEREN:

CVI 1*, 2*, 3* Fossalta di Portogruaro / ITA (bis 16.4) mit Anna Zierer, Elisabeh Kuss, Edda Maria Kreimer, Sandrine Flicker, Ruth Konrader, Emilie Spitzer
Startlisten, Programm, Ergebnisse: facebook.com/Cviportogruaro2017/

REINING:
CRI3*, Y, J Kreuth / GER
(bis 16.4.) mit YR: Corinna Trattler, JUN: Katharina Entner (2 Pferde), Caroline Schmoll, Nina Dan, Celina Bachleitner, SEN: Anna Lisec (2 Pferde), Franz Lechner, Rudi Kronsteiner
Homepage: nrha.de
Start- und Ergebnislisten hier

VIELSEITIGKEIT:
CCI1*, CIC1*, 2* Radolfzell / GER (bis 17.4.) mit CIC1* Almut Wawrik
Homepage: weiherhof-eventing.com
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DISTANZ:
CEI3*, 2*, 1*, CEIJY2*, 1* Samorin / SVK (bis 16.4.) mit CEIJY2*: Jana Kupper, CEI3*: Renate Lang
Homepage: enduranceride.eu

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Aktuelle Änderungen aller Turnier-Nennungen des Wochenendes finden Sie im online-Terminupdate unter dem Menüpunkt News auf oeps.at



Kölner Coach für hochbegabte Erwachsene: Lesen Sie hier, was Ihnen das bringt


Coach für hochbegabte Erwachsene

Lilli Cremer-Altgeld ist Coach für hochbegabte Erwachsene. Lesen Sie auf dieser Seite, wie Sie persönlich von diesen Informationen profitieren können. 

* Frauen-Coaching an der Nordsee: Aus Entlein wird Schwan! 

* Kennen Sie Ihr Thema schon – oder sind Sie noch auf dem Findungsweg? 

* Ist „Mut zum Erfolg“ angeboren? Oder brauchen wir Mut-Proben? 

* Heureka – oder: Wie Sie Ihr unbekanntes Wissen und Können aktivieren können – und damit Ihr Selbstbewusstsein 

* Fragen wir doch Albert Einstein nach unserer Intelligenz! 

* Das 3. Fenster – oder: Wie eine Professorin mit einer Lotsin den neuen Weg gefunden hat. 


Lilli Cremer-Altgeld

Mobil 0049 1575 5167 001
lillicremeraltgeld@t-online.de

Donnerstag, 19. Januar 2017

Weltcupstart für Kühner in Leipzig


Max Kühner und Chardonnay
© OEPS | Holcbecher


Max Kühner nimmt die 10. Weltcupetappe im Rahmen der Partner Pferd in Leipzig in Angriff. Staatsmeisterin Isabel Roman-Karajan startet in Wellington (USA) beim Winter Equestrian Festival. 

Turniere im Ausland mit österreichischer Beteiligung:

SPRINGEN:


Weltcupspringen bei der Partner Pferd.
67 Reiter aus 18 Nationen starten mit 194 Pferden beim CSI5* im Rahmen der Partner Pferd in Leipzig. Für Österreich wird die Nummer 44 der Welt, Max Kühner, das Turnier in Deutschland in Angriff nehmen. Neben dem rotweißroten Springreiter nützen Daniel Deusser, aktuell auf Rang 1 der Weltrangliste, Christian Ahlmann (Platz 2) und Marcus Ehning (Platz 7) den Heimvorteil und reiten neben Simon Delestre (FRA, Platz 5), Kevin Staut (FRA, Platz 6) und vielen anderen Stars um Weltcuppunkte. Österreichs Brigitte Prömer und Theresia Ferstl nehmen die Amateur-Tour, Daniel Sonnberger die Youth-Bewerbe in Angriff. Die nächste Weltcupetappe führt von 27. bis 29.1. nach Zürich (SUI). Das Finale findet in der US-amerikanischen Stadt Omaha am Missouri River (27. 3.-2.4. 2017) statt.


CSI5*-W, CSI-Am, YH Leipzig / GER (bis 22.1.) mit Max Kühner, Am: Brigitte Prömer, Theresia Ferstl, YH: Daniel Sonnberger


Homepage: engarde.de
Start- und Ergebnislisten hier

CSI5*, CSI3*, CSI2* Wellington / USA
(bis 5.3.) mit Isabel Roman-Karajan
Homepage:
pbiec.coth.com
Start- und Ergebnislisten hier


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Golfsport: Größtes Wachstum seit vier Jahren

Wiesbaden, 18. Januar 2017. Der Golfsport in Deutschland wächst weiter. Mit 643.158 Golfspielern waren 2016 so viele Menschen in deutschen Golfclubs aktiv, wie nie zuvor. Dies gab der Deutsche Golf Verband (DGV) auf seiner Jahrespressekonferenz am 18. Januar 2017 in Stuttgart bekannt. Das Wachstum um 2.977 Golfspieler oder 0,5 Prozent ist das größte seit 2012.

„Es ist den DGV-Mitgliedern gelungen, den Trend des rückläufigen Wachstums umzukehren und das beste Ergebnis seit vier Jahren zu erzielen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund europaweit vielfach rückläufiger Mitgliederzahlen im Golf bemerkenswert“, stellt DGV-Präsident Claus M. Kobold heraus. Seit 2010 verzeichnen die übrigen europäischen Golfnationen im Schnitt einen Rückgang von 6,4 Prozent, während Golf in Deutschland im selben Zeitraum um 4,9 Prozent gewachsen ist. Mit gut 643.000 Golfspielern ist der DGV weiterhin der achtgrößte olympische Spitzenverband in Deutschland.

Wie aus einer vom DGV und der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) in Auftrag gegebenen Studie des Marktforschungsunternehmens REPUCOM (Nielsen Sport) außerdem hervorgeht, erfasst die Mitglieder-Bestandserhebung des DGV nicht den Gesamtmarkt der Golfspieler. Laut Studie sind bundesweit 777.000 Menschen in unterschiedlicher Form an Golfanlagen gebunden. Darüber hinaus greifen zusätzlich rund 954.000 Menschen zum Golfschläger, die keinem Golfclub angehören. Auch die Zahl derer, die bereits in den Golfsport geschnuppert haben wächst stetig, in den letzten sechs Jahren um 1,8 Millionen auf insgesamt 4,6 Millionen. Ein Zeichen für erfolgreiche Maßnahmen in den Golfclubs und die seit zwei Jahren betriebene bundesweite Kampagne „Golf. Mitten ins Glück“, wie auch DGV-Präsident Kobold feststellt: „Es freut uns, dass so viele Menschen in Deutschland unsere Sportart ausüben. Die Zahlen der Studie sind ein Beleg für die gute Arbeit der deutschen Golfclubs und zeigen außerdem das große Potential auf weiteres Wachstum unserer Sportart.“

Auch die Zahl der DGV-Mitglieder und der Golfplätze in Deutschland ist im vergangenen Jahr gestiegen. Zwölf neue Mitglieder ließen den Verband auf insgesamt 859 ordentliche und außerordentliche Mitglieder wachsen. Fünf neue Golfplätze bedeuten bundesweit 732 Spielmöglichkeiten.


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Final Four 2017 im Kölner Golfclub


Wiesbaden, 18. Januar 2017. Das Final Four der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi findet 2017 im Kölner Golfclub statt. Der jüngste Golfclub der Domstadt erhielt damit vom Deutschen Golf Verband (DGV) den Zuschlag für das zuschauerreichste deutsche Mannschaftsgolfturnier.

Am 19. und 20. August 2017 findet das Final Four auf dem Par 72-Kurs im Kölner Westen statt – nur 8.000 Meter Luftlinie vom Dom entfernt. Die jeweils besten vier Damen- und Herrenmannschaften tragen hier das Halbfinale und das Finale der Deutschen Mannschaftsmeister 2017 aus. Auf der 36 + 9-Loch-Anlage werden die 18 Löcher des Championship Course mit einer Gesamtlänge von 6.018 Metern gespielt. Diese taktisch anspruchsvoll zu spielenden Bahnen „sind für den Wettkampf Mann gegen Mann bzw. Frau gegen Frau im Final Four ideal“, freut sich Marcus Neumann, DGV-Vorstand Sport, auf das Saisonhighlight im Lochspiel-Modus.

Zusätzlich zu den Platzkriterien überzeugte der Kölner GC auch aufgrund seiner Lage und Infrastruktur. Neben den Parkmöglichkeiten und Gästezimmern stechen die Restaurants mit eigenen Terrassen und „Stadionblick“ auf die Wasserhindernisse der Grüns von Bahn 9 und 18 heraus, von denen die DGL-Entscheidungen beobachtet werden können. In den vergangenen Jahren strömten bis zu 2.900 Zuschauer in den Licher GC, um die Titelkämpfe der Damen und Herren zu verfolgen.

Guido Tillmanns, geschäftsführender Gesellschafter des Kölner GC, freut sich darauf, das prestigeträchtigste Mannschaftsgolfturnier Deutschlands auf seiner erst 2012 eröffneten Anlage auszurichten: „Das Event ist nicht nur für Golfer, sondern für alle sportbegeisterten Menschen ein Erlebnis. Deshalb passt es perfekt zum Kölner Golfclub. Ich bin sicher, dass wir mit dem Final Four der Sportstadt Köln neue Impulse geben können.“

Das Herz des jungen Clubs schlägt für den Freizeit- und den Club-Golfer ebenso wie für den Leistungs- und Mannschaftssportler. Das zeigen die diesjährigen Erfolge: In der Altersklasse bis 14 Jahre gewannen die Jungen des Kölner GC gleich bei ihrer ersten Teilnahme die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft, und die Mädchen wurden Vizemeister.

Über die KRAMSKI DGL presented by Audi

Jede Staffel der KRAMSKI Deutschen Golf Liga (DGL) presented by Audi – unabhängig welcher Liga – ist mit fünf Mannschaften besetzt. Für einen Tagessieg erhält das siegreiche Team fünf Punkte, der Fünftplatzierte einen Punkt. Gesamtsieger ist, wer sich nach fünf Spieltagen die meisten Punkte erkämpft hat. Ausnahme: Die jeweils beiden Erstplatzierten der 1. Bundesliga Nord und Süd spielen in einem zweitägigen Final Four den Gesamtsieger der KRAMSKI DGL presented by Audi aus.


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Was die anderen Hochbegabten anders machen – ein Beispiel aus der Wirtschaft für die Politik


Foto: Ralf Voigt


Man erkennt sie.

Es sind die kleinen Einsteins, die Picassos und die Mozarts. Sie lesen schon mit sechs Jahren „The New York Times“, korrespondieren mit fünf Jahren in Mandarin und spielen mit vier Jahren die Spatzenmesse in C-Dur. Später studieren sie dann bereits mit 14 an einer Uni und werden jüngster Professor oder jüngste Professorin.

Man kennt sie.

Dann gibt es noch die anderen.

Ihre Begabung ist nicht so offensichtlich. Oder: offensichtlich nur für Eingeweihte. Für Kennerinnen und Kenner. Wahrscheinlich stehen sie nicht in einem Labor. Ob sie mit dem Pinsel umgehen können? Seien Sie tapfer: Wohl eher nicht so. Ob sie eine Stradivari zu schätzen wissen? Hm.

Und doch haben sie ihre Begabung. Erkennbar wie gesagt fast nur für Eingeweihte.

Ein Beispiel: Ich war Mitglied in einem Verband, der das Wort „Wirtschaft“ in seinem Namen trägt. Es ging um ein Thema, das alle Menschen bewegt. Wirklich alle. Wirklich jeden. Es ging um Politik. Und um den Anlauf zu einem neuen Gesetz. Man diskutierte. Und fragte sich, wie man denn überzeugend argumentieren könnte.

Ich erwähnte den Gedanken einer Befragung. Sie kennen das: In jeder grösseren Stadt stehen diese Interviewer auf der grossen Einkaufsstrasse und wollen wissen, welche Zahnpasta, welches Waschmittel, welche Automarke Sie bevorzugen. Strasseninterviews nennen wir das. Wir, das sind meine Kolleg*innen aus der Marktforschung und ich. Ich hatte damals ein Institut für Markt- und Kommunikationsforschung. Unsere Klienten aus der Politik und Wirtschaft waren bekannt und angesehen und wir waren stolz darauf, für sie forschen zu dürfen.

In meinem Verband war das bekannt.

Ja. Sagte man: Eine Befragung auf der Strasse ist ein überzeugendes Argument. Wir – wer auch immer „wir“ sein sollte – wir stellen uns auf die Strasse und befragen die Menschen. Und dann geben wir – und das war der Sinn der Sache – das Ergebnis an den OB der Stadt. Einer von meinen Kollegen im Verband meinte dann: Ob wir wohl 50 Menschen dazu bewegen können, mit uns zu reden?

Wie, sagte ich: 50 Menschen?

Ja. Sagten die anderen. 50 Menschen wäre eine tolle Sache.

Klar sind 50 Menschen eine tolle Sache. Aber: Wie wollen wir einen OB mit den Stimmen von 50 Menschen motivieren, ein neues Gesetz in Gang zu bringen? Nach einer halben Stunde hatte man sich auf 100 Menschen geeinigt. Mit dem Zusatz: Ob wir das wohl schaffen werden?

Warum so zaghaft?

Die Jungs und Mädels, die hier zusammen sassen, waren die Menschen, die täglich über Millionen entschieden. Ihre Denkweisen waren nicht 100 oder 1.000. Es waren 1.000.000 und mehr!

Mir war klar, dass ich meine lieben Kolleginnen und Kollegen jetzt schockieren musste. Nicht weil ich Schocks mag – aber ich musste ihnen schon sagen, wie so etwas in der Realität funktioniert. Dass man an den verantwortlichen Stellen – sorry – 100 Menschen als Beweis nicht gelten lassen wird. Man wird schmunzeln und zur Tagesordnung übergehen.

Noch bevor ich den Gedanken: „Wie sag‘ ich es das denn jetzt?“ zu einem Satz modellieren konnte, war es raus:

1.000 INTERVIEWS!
1.000 Interviews?

Das Entsetzen war gross. Nur unser Präsident war begeistert. Und dann ging das los, was zumeist los geht, wenn ein Hochbegabter – eine Hochbegabte – eine Idee und einen Weg vor Augen hat: GEHT NICHT! FUNKTIONIERT NICHT! SCHAFFEN WIR NICHT! WIR SIND DOCH NICHT VERRÜCKT! WER SOLL DAS DENN ALLES ZAHLEN?

Ich hörte mir das eine Stunde an, während ich das Konzept schrieb, die Umsetzung des Konzepts plante und einen Entwurf für den Fragebogen entwarf. Unser Präsident hatte mich aus den Augenwinkeln beobachtet und rief mich auf – nach vorne zu kommen und die Einzelheiten zu präsentieren. Gesagt. Getan.
Wir fanden über 50 Mitglieder aus dem Wirtschafts-Verband, die mitmachten. Manager*innen, die ich mit meinem Team für diesen Einsatz schulte. Es waren wohl die Interviewer*innen mit den höchsten Stundenlöhnen, die hier und heute ehrenamtlich auf die Strasse gingen und sehr mutig die Menschen nach ihrer Meinung befragten.

Um Mitternacht hatten wir 1.037 Interviews geschafft. Alle von meinen Forscherkollegen und mir kontrolliert. Alle perfekt. Es war ein harter Job – aber selten habe ich ein Team von fast 100 „Mitarbeiter*innen“ so begeistert arbeiten gesehen.

Am nächsten Morgen wurde noch einmal kontrolliert. Und dann gingen die Fragebögen ins Rechenzentrum zur Uni. Ich schrieb dazu einen Bericht für die Präsentation. Mein Team zeigte einen bewundernswerten Einsatz. Und so konnte ich meiner Assistentin auch nicht die Bitte abschlagen, die Ergebnisse beim OB präsentieren zu dürfen.

Der OB schien sehr zufrieden. Und so wanderten unsere Ergebnisse weiter „nach oben“. Und so wurde aus unserer Idee der Beweis, dass die Menschen diese Verbesserung ihres Alltags wirklich wollten.

Schliesslich wurde aus dem Beweis ein Gesetz in Deutschland, das jedem Menschen den Alltag etwas besser macht. Zur Freude der Menschen.
Nein, so faszinierend wie ein Picasso ist dieses Gesetz nicht.

Aber es erleichtert seitdem allen Menschen ihr Leben. Und das Tag für Tag in Deutschland.

Wenn Sie Unternehmer*in sind: Gründen Sie einen Think Tank mit Ihren Hochbegabten und allen, die mutig sind und gross denken und handeln können. Dann sind Sie nicht nur Ihre Probleme los. Sie haben auch die Chance, die Welt ein bisschen besser machen zu können.

Was sagte John F. Kennedy in seiner Antrittsrede am 20. Januar 1961 in Washington, D.C.:

„Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt (…) fragt, was wir gemeinsam tun können für die Freiheit des Menschen.“[1]

Lilli Cremer-Altgeld
Mobil 0049 1575 5167 001